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GRABMAL
FÜR MARIA MAGDALENE LANGHANS
Johann Valentin Sonnenschein Der jüngste Tag ist gekommen, Maria Langhans (1723-1751), die in der Osternacht gestorben war, steht von den Toten auf. Sie hat von unten auf die Grabplatte gedrückt bis diese zerborsten ist. Bei sich hat sie den Saeugling, der mit ihr im Kindbett gestorben war. Das Grabmal der Schweizer Pfarrfrau war lange Zeit hochberühmt. Hindelbank im Berner Oberland, wo der Grabstein in der Dorfkirche noch heute zu sehen ist, glich im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts einem Wallfahrtsort. Zu den prominenten Besuchern gehörten Lavater, Goethe und Schopenhauer. |
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HIRTIN
MIT AMORETTEN Berel Thorvaldsen Die junge Frau im antikischem Gewand ist durch ihr Tambourin und den langen Stab als Hirtin ausgewiesen. Amouretten, kleine Liebesgötter, quillen aus ihrem Korb. In diesem Relief sind zwei Themen verbunden, die seit dem spaeteren 18. Jahrhundert populär waren:"Wer kauft Liebesgoetter" und das "Erotennest" |
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Miniaturen
LIEBESPAAR Johann Georg Schedler Die ersten Miniaturen waren stets Portraits. Kunstvoll mit kleinsten Strichelchen gemalt und aufwendig gerahmt, waren zunächst ausschliesslich Lustobjekte fuer den Adel - kleine Geschenke, die z.B. der englische Koenig Heinrich VIII, an seine Guenstlinge verteilte. |
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IDEALLANDSCHAFT Adolf Friedrich Harper zugeschrieben Das links gezeigte Bild vereinigt zahlreiche charakteristische Merkmale einer Ideallandschaft. Der Vordergrund liegt im Schatten und schafft ebenso wie die rahmenden Baeume Distanz zum Landschaftsausblick. |
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Die
Grafen von Koenigsegg
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